Endgültiges Aus für Pokerturniere in Rheinland-Pfalz

Endgültiges Aus für Pokerturniere in Rheinland-Pfalz

Jetzt ist es amtlich. Innenminister Karl-Peter Bruch (SPD) erklärte heute in Mainz, dass aus Gründen des Jugendschutzes Pokerturniere außerhalb der Casinos verboten sind. Konkret wird die Veranstaltung eines Pokerturniers auf eine Teilnahmegebühr von € 15 und einem maximalen Gewinn von € 40 eingeschränkt.

Laut Ansicht des Innenministeriums muss man vor allem die Jugendlichen davor beschützen, in die Spielsucht abzudriften und deshalb müsse man gerade bei Poker einschreiten. Vor allem bei den Jugendlichen sei Poker besonders beliebt und so müssen nun die Turniere der privaten Veranstalter verhindert werden.

Mit einer Teilnahmegebühr, die € 15 nicht überschreiten darf, war das Ministerium in Rheinland-Pfalz nicht innovativ. Aber die Höchstgrenze für die Gewinne bei € 40 anzusetzen, das macht die Turniere unmöglich. Für keinen Veranstalter lohnt es sich da noch, ein Turnier zu veranstalten.

Laut einem Erlass des Mainzer Innenministeriums sind Pokerveranstaltungen gegen Entgelt generell nicht erlaubt, strafrechtlich verfolgt werden Verstöße aber erst, wenn die betraglichen Grenzen von € 15 und € 40 überschritten werden.

Angeblich denken auch bereits andere Länder über ein generelles Verbot nach. Und mit dem unsäglichen Glücksspielstaatsvertrag im Hintergrund kann es durchaus sein, dass in Deutschland bald generelles Pokerverbot außerhalb der Casinos herrscht.




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